10 Bewerbungstipps |

Alles was der Bewerber wissen muss

Die richtige Kleidung

Mittwoch Jun 29, 2011

Der alte Spruch “Kleider machen Leute” ist einer der wichtigsten Leitsätze für ein Bewerbungsgespräch. Der ungemein wichtige erste Eindruck kann durch eine ungepflegte Erscheinung, die falsche Kleidung oder gar gröbere Fauxpas wie verschmutzte Kleidung oder ungebügelte Hemden nachhaltig geschädigt werden. Nicht wenige Personaler haben schon keine Lust mehr, sich mit einem Bewerber näher zu befassen, wenn sie sich vom Ketchupfleck auf dem Kragen oder den Knitterfalten am Hemd zu sehr abgelenkt sehen.

Keine Ausreden

Bewerber sollten auf keinen Fall auf die Idee kommen, direkt zu Anfang mit Ausreden zu kommen. Die Fahrt in der U-Bahn kann nicht schuld sein, wenn das Hemd zerknittert ist, denn ein Personaler kann bestimmt ungebügelt von leicht zerknittert unterscheiden. Zu sagen die Waschmaschine sei kaputt ist auch nicht als Ausrede geeignet, denn im Zweifel wäre hier zu erwarten, dass man sich rechtzeitig eine neue Waschmaschine gekauft hätte oder die Hose in die Reinigung gebracht hätte. Neben Sauberkeit sollte man seine Kleidung auch auf eventuelle Fehler oder Schäden untersuchen. Manchmal fressen Motten unansehnliche Löcher in den feinen Zwirn, die einem selbst vielleicht nicht auf einen Blick auffallen. Insbesondere wenn der gute Anzug länger im Schrank hing, sollte man eine sorgfältige Sichtkontrolle vornehmen. Verwendet man Mottenkugeln, sollte man die Sachen rechtzeitig vor dem Termin gründlich auslüften oder noch einmal reinigen lassen. Ein muffiger Geruch verheißt nicht gerade jung und dynamisch als Merkmal des Bewerbers.

Die richtige Wahl

Setzt man den guten und sauberen Zustand der Kleidung voraus, weil man eben keine Probleme mit der Waschmaschine, dem Bügeleisen und der U-Bahn hat, ist der nächste wichtige Punkt, für welche Art Kleidung man sich entscheidet. Klassisch und allgemein angesehen ist seriöse Businesskleidung. Das heißt für die Damen ein Hosenanzug mit ordentlichen Lederschuhen und für die Herren der Anzug mit Krawatte. Bei Accessoires und Make-up nicht übertreiben, aller Schmuck und zusätzliche Dekoration sollte dezent bleiben. Kein zu originellen Frisuren oder Kopfbedeckungen, wobei letztere selbstverständlich im Gespräch sowieso abgenommen wird. Als Frau sollte man auf zu hohe Absätze und einen zu tiefen Ausschnitt verzichten und auch sonst nicht den Eindruck vermitteln, man wolle den Job um jeden Preis. Spätestens, wenn man auf einen weiblichen Personaler stößt, ginge diese Taktik sowieso nicht mehr auf. Nun gibt es viele Diskussionen darüber, ob dermaßen formale Kleidung denn wirklich notwendig sei. Denn häufig ist der Bewerber besser gekleidet als der Chef und auch alle anderen, denen man auf den Fluren begegnet, schauen einen an wie einen Konfirmanden. Grundsätzlich gilt aber: Besser so als anders herum. Wer völlig “underdressed” zum Bewerbungsgespräch erscheint, riskiert von Anfang an aussortiert zu werden und dass nur aufgrund des äußeren Urteils.

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